Datum: 17.12.2011
Das abwechslungsreiche Programm der abendlichen Feier ließ eine der vorweihnachtlichen Zeit entsprechende besinnliche Stimmung im Saal entstehen. Musikalische Beiträge der Feuerwehrkapelle und der Pfettracher Saitenmusi sowie des "Oabegger Zwoagsang" erhielten den verdienten Beifall der Zuhörer. Reichen Beifall bekam auch die kleine Annalena Hartauer, die einen Weihnachtsprolog vortrug. Für Schmunzeln im Saale sorgte die Lesung einer Weihnachtsgeschichte mit verwirrenden Folgen.
In seiner Weihnachtansprache bezeichnete Prof. Dr. Dr. habil. Erwin Möde die Freiwillige Feuerwehr als ein Beispiel für Bürgersinn. Die Feuerwehr sei ein Teil jener Zivilgesellschaft, die bürgerliches Engagement voller Verantwortung, Mitmenschlichkeit und handlungsbereite Solidarität mit dem Gemeinwesen zeigt. Der im Stadtteil Frauenberg geborene Theologe, Priester und Psychologe erwähnte in seiner Ansprache den Brand der Burg Trausnitz am 21. Oktober 1961. Für ihn als damals kleines Kind sei der bei diesem Brand tödlich verunglückte Landshuter Löschmeister Ludwig Denner - Nachbar der Familie Möde - der erste Feuerwehrmann gewesen, den er persönlich gekannt habe. Die Tragik, dass Denner wegen seiner Hilfsbereitschaft zu Tode kam, hatte ihn damals sehr bewegt. Wie der Redner weiter ausführte, habe er sich seitdem einen hohen Respekt und Dankbarkeit für die Arbeit der Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner bewahrt.
Vor den Ehrungen und Beförderungen sprach Oberbürgermeister Hans Rampf seinen Dank und seine Anerkennung für die Arbeit der Feuerwehr-Aktiven aus. Er informierte auch kurz über die Planungen für einen neuen Standort der Feuerwache des Löschzug Siedlung. Zusammen mit Stadtbrandrat Erich Gahr und Stadtbrandinspektor Thomas Herzer nahm dann der Oberbürgermeister die Ehrungen und Beförderungen vor.
Der Stadtbrandrat dankte zum Ende der gelungenen Weihnachtsfeier allen Mitwirkenden des Abends, Mitgliedern und Unterstützern der Feuerwehr und wünschte für das Jahr 2012 Glück und Segen.
Ein Stehempfang im Feuerwehr-Saals der Hauptwache an der Niedermayerstrasse vereinte anschließend Gäste und Feuerwehr.
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